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Artikel zu unseren Übungen

Übung Gärtnerei Stalder

7. September 19:00.
Starke Rauchentwicklung in der ehemaligen Gärtnerei Stalder in Meggen.

Wer sich im Gebiet Obermatt in Meggen auskennt weiss, dass es sich hierbei um eine grosse Treibhausanlage mit einem stolzen Wohnhaus handelt.
Da das Objekt eine grossangelegte Übung zulässt haben wir unsere Nachbarn, Adligenswil, Udligenswil sowie Küssnacht, insgesamt gut 100 Einsatzkräfte aufgeboten.

Da sich das Objekt an der Adligenswilerstrasse befindet, wo abends um 7 durchwegs Verkehr herrscht, war unsere Verkehrsabteilung von der ersten Minute an voll gefordert.
Durch das grosse Aufgebot bedingt wurde die ganze Strecke vom Flormattweg bis zum Weidliweg als einspurigen Streckenabschnitt geführt.
Der VBL Bus sollte dabei keine Verspätung bekommen, eine weitere Herausforderung.

Die Einsatzkräfte, angeführt von Einsatzleiter Thomas machten sich in der Zwischenzeit an den diversen Arbeitsplätzen zu schaffen.
Kaum zu glauben, dass eine Haustüre nur mit der Kettensäge zu öffnen ist.
Zugegeben, wir haben mit ein paar Schrauben nachgeholfen, wir wollen unsere Mannschaft schliesslich fordern.

Ebenfalls sehr eindrücklich ist der Einsatz der ADL.
Unsere Kameraden aus Küssnacht konnten somit in die oberen Geschosse vordringen, ohne durch das komplett versperrte Treppenhaus zu steigen.

Die Feuerwehr Adligenswil hatte sich in der Zwischenzeit der Kühlung des Öltanks hinter der Garage angenommen. Ein Tank mit 50‘000 Liter Volumen, zur Beheizung der ehemaligen Treibhäuser.

Plötzlicher Zwischenfall: Der Eigentümer, sehr authentisch in seiner verzweifelten Rolle gespielt, bricht auf der Strasse leblos zusammen.
Die Sanitätsabteilung, angeführt von den Samariter erkannten die Situation sehr schnell und haben die lebenserhaltenden Massnahmen sehr realitätsnah und vorbildlich eingeleitet.

Zusammenfassen, die Zusammenarbeit der 4 Feuerwehren hat sehr gut funktioniert, eine gemeinsame Übung in diesem Umfang motiviert alle.

Beim anschliessenden Nachtessen konnte der Kontakt und die Kameradschaft kantonsübergreifend geknüpft und gepflegt werden.

An dieser Stelle möchten wir auch ein Dank an den Eigentümer, der Familie Stalder sowie der Bauleitung aussprechen.

Herzlichen Dank allen Beteiligten.

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